© Louise Zepter

Sommersonnenwendfest Löbejün 2026

19.06.2026

Fast ist es schon Tradition, wir fahren wieder zum Sommersonnenwendfest nach Löbejün.

Dieses Jahr sind wir wieder zum Sommersonnenwendfest nach Löbejün gefahren. Dafür trafen wir uns am Freitagnachmittag am Bahnhof und hatten, weil der Zug natürlich eine halbe Stunde Verspätung hatte, genug Zeit, um das restliche Gruppenmaterial und den Einkauf so gut wie möglich in den Rucksäcken zu verstauen.

Mehr Verspätung kam dann auch nicht mehr, und wir waren nach ungefähr drei Stunden Fahrt mit Bus und Bahn und etwas laufen unten im Steinbruch. Hier suchten wir den besten Platz für unser Zeltlager aus, finalisierten die Zeltaufteilung und bauten die Zelte auf. Anschließend wurde der Steinbruch erkundet (und ganz besonders die Hüpfburg) und gegrillt fürs Abendessen.

Der nächste Tag begann für manche von uns sehr früh, weil es um halb sechs sehr windig und laut wurde. Nach einem Blick auf den Regenradar, der Regen um halb sieben anzeigte, krochen Louise und Maggie aus dem Zelt, um das Essen im Vorzelt zu verstauen, alle verstreuten Kleinigkeiten in irgendwelche Zelte zu stopfen und die Zelte besser abzuspannen. Der Wind war so stark, dass einige Zelte fast zusammengedrückt wurden und das Zirkuszelt abgebaut wurde, aber bei unseren sah alles gut aus. Währenddessen wachten mehrere Teilnehmer auf, nach Versicherung dass es viel zu früh war, blieben aber alle in den Zelten.

Um 9 Uhr hatte es wieder aufgehört zu regenen und wir konnten im trockenen Frühstücken.Lange trocken bleiben sollte es nicht, also suchten wir uns einen Platz unter dem Veranstaltungszelt und spielten während des Regens eine Runde Werwolf.

Sobald auch die Wände wieder halbwegs trocken waren, gingen wir ans Klettern. Durch den Regen verschoben, aber nicht abgesagt, gab es dann den Highlineworkshop an den Übungslines (ca. 4m hoch), wo alle einmal rausrollen konnten und übten, auf die Line drauf zu kommen. Drei von der Gruppe gingen danach auch an die „richtige“ Highline, die eher 20m hoch ist. Vielen Dank an die super Leute vom Slacknetz Leipzig, die immer wieder den tollen Workshop anbieten!

Mittlerweile war es so warm, dass man den morgendlichen Regen fast vergessen hat. Das Softeis hat aber gut geholfen beim Abkühlen, und am späten Nachmittag ging eine Gruppe Einkaufen während die anderen anfingen zu kochen. Damit gab es dann noch Eiswürfel und wirklich kaltes Wasser vorm Abendessen. Danach versuchten wir das Lagerfeuer anzuzünden, das ging nach dem Regen gar nicht so leicht, aber mit unsrem gesammelten Papiermüll hat es doch geklappt. In der Zwischenzeit waren auch die Stöcke zurechtgeschnitzt und es gab Marshmallows, und Stockbrot mit Käse.

Am Sonntag wollten wir die restliche Zeit noch ausnutzen und sind extra früh aufgestanden, um direkt Klettern zu gehen. Es wurde doch etwas später, weil immer mal wieder ein Regenschauer kam. Als es wieder relativ trocken war, gingen wir an den Sektor Mogel, wo es ein paar (besonders wenn man mogelt) leichtere Routen gibt.

Es fing doch wieder an zu regnen und wurde aprupt so stark, dass uns die Bäume, unter denen wir uns untergestellt hatten, gar nicht mehr schützten. Zwischendurch hat es sogar gehagelt! Durchnässt entdeckten wir, dass die Jugendgruppe der Sektion Berlin unsere Sachen unter ihrem großen Zelt ins Trockene gebracht haben. Das war toll! Also konnten sich alle trockene Sachen anziehen, und wir mussten auch schon zusammenpacken um den Bus zu erwischen. Es war auch schon wieder so heiß, dass die restlichen nassen Sachen schnell trockneten.

Auf der Rückfahrt gab es wieder das Wunder der Deutschen Bahn, unser Zug fuhr, und sogar pünktlich, aber in mehreren Wagen gab es keine Klimaanlage (bei über 30º C!), der Rest war also umso voller. Wir waren froh über unsere Sitzplatzreservierung, und kamen alle fertig, aber zufrieden wieder in Berlin an.

- Text: Margarete
- Fotos: Louise, Christian und andere